Ausbildungsprofil

Bildungsziel

Das Berufsgrundbildungsjahr im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung vermittelt eine breite und allgemeine kaufmännische Grundbildung. Die Ziele des BGJ gelten der Vorbereitung auf das Berufsleben. Die Schüler erhalten im besonderen erste Einblicke in die beruflichen Aufgabenfelder von Kaufleuten.

Aufnahmevoraussetzungen

Erfüllung der allgemeinen Vollzeitschulpflicht und Versetzung in Klasse 9

Abschlussberechtigungen

  • Erfüllung der Berufsschulpflicht bei regelmäßigem Schulbesuch, wenn danach kein Ausbildungsverhältnis begonnen wird.

  • Zuerkennung der mit dem Hauptschulabschluss verbundenen Berechtigungen, d.h. Schüler ohne Hauptschulabschluss können diesen in dieser Schulform nachträglich erwerben.

  • Besuch einer Berufsfachschule(Handelsschule, Gewerbeschule, Sozialpflegeschule) bei folgenden Voraussetzungen: In Deutsch und Mathematik ein Durchschnitt von mindestens 3,0 und in den berufsfeldbezogenen Fächern (außer Mathematik) ebenfalls im Durchschnitt mindestens 3,0.

Wahlmöglichkeiten

Die Schüler besuchen an 5 Schultagen die Schule und erhalten 32 Wochenstunden Unterricht. Im Laufe des Schuljahres besteht die Möglichkeit eines bis zu vier Wochen dauernden Praktikums, um die Praxis der Arbeitswelt kennen zu lernen.

Zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 wurde das Bildungsangebot an den saarländischen Berufsschulen durch eine dualisierte berufliche Grundbildung erweitert. Diese auch von der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und der Landesregierung getragene Initiative gibt jungen Menschen die Chance, die Praxis der Arbeitswelt kennen zu lernen und einen Übergang ins Berufsleben zu erleichtern. Die Chance auf einen Ausbildungsplatz wird damit verbessert.

Betreuung

Der Klassenlehrer sowie die Sozialarbeiterin betreuen den Praktikanten während seiner Zeit im dualisierten BGJ.

Die erforderlichen Praktikumsplätze werden von den Betrieben in Absprache mit der Schule zur Verfügung gestellt. Bei selbst gewählten Praktikumsplätzen ist die Zustimmung der Schule erforderlich.

RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DAS DUALISIERTE BGJ

  • Die fachpraktische Ausbildung findet an drei Wochentagen statt. Sie erstreckt sich über das gesamte Schuljahr mit Ausnahme der Schulferien. Die theoretische Ausbildung erfolgt an zwei Wochentagen.

  • Der Status als Schüler bleibt während des gesamten Ausbildungsganges erhalten.

  • Aufgrund des Schülerstatus sind Unfall- und Haftpflichtversicherung auch innerhalb der betrieblichen Tätigkeit gewährleistet.

  • Für die Praktikantentätigkeit besteht keine Vergütungspflicht. Vergütung kann aber zur Leistungsmotivation je nach erbrachter Leistung erfolgen.

  • Ansprechpartner für die Praktikantentätigkeit ist der Abteilungsleiter, der Klassenlehrer bzw. die Sozialarbeiterin.

  • Der Betriebsleiter kann bei Praktikanten, die sich nicht bewähren, jederzeit über den Abteilungsleiter oder Klassenlehrer die Überweisung in das rein schulische BGJ veranlassen.

Anmeldung für beide Formen

  • zunächst Vorlage des Halbjahreszeugnisses der Klasse 9 bzw. Klasse 8

  • Vorlage einer Kopie des Jahreszeugnisses, die die Versetzung nach Klasse 9 belegt

  • Wahl der gewünschten Form des BGJ auf dem Anmeldeformular angeben

  • Aufnahmezusage erfolgt erst nach Überprüfung der Unterlagen

Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis | Schulordnung/Leitbild