Home Staging

Eric Duve (Friedrich-List-Schule), Stefanie Leismann

Eric Duve (Friedrich-List-Schule), Stefanie Leismann

Dem Heim eine Bühne geben –

Vortrag zum Home Staging an der Friedrich-List-Schule Saarbrücken

Die Immobilienwirtschaft ist einem ständigen Wandel unterzogen. Neben sich häufig ändernden Rechtsvorschriften entwickelt sich die Branche kontinuierlich weiter und es kommen neue Betätigungsfelder und Dienstleistungen hinzu, die den Kunden am Markt angeboten werden. Um diesen Besonderheiten im Unterricht Rechnung tragen zu können, haben die beiden Fachlehrer an der Friedrich-List-Schule (KBBZ) Saarbrücken, Anke Leiser und Eric Duve, vor einigen Jahren das Projekt „Schule vor Ort“ ins Leben gerufen.

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe hat Stefanie Leismann am 26.05.2016 einen Vortrag über das Home Staging an der Friedrich-List-Schule vor Auszubildenden zum Immobilienkaufmann gehalten, um auf diese recht neue Dienstleistung aufmerksam zu machen. Mit Frau Leismann konnten wir eine Pionierin der Branche als Referentin gewinnen, die maßgeblich das Home Staging in unserer Region bekannt gemacht hat.

Home Stager kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Immobile veräußert werden soll. Die Aufgabe des Home Staging ist es, die Immobilie so herzurichten, dass sie sich dem Kaufinteressenten ansprechend präsentiert. Dazu wird das Objekt zunächst gründlich gereinigt und, soweit möglich, auch entrümpelt und provisorisch renoviert. Danach werden Möbel (meist Mietmöbel) so aufgestellt, dass die Räume optimal zur Wirkung kommen. Insbesondere Nischen und Dachschrägen werden attraktiv gestaltet, damit der Kaufinteressent eine Idee bekommt, wie diese „Problembereiche“ ansprechend genutzt werden können. Ein weiteres Betätigungsfeld von Home Stagern ist die Möblierung von Musterwohnungen im Auftrag von Bauträgern.

Das Ziel von Home Staging ist es, die Immobilie von ihrer besten Seite zu zeigen ohne dabei wesentliche Baumängel zu überdecken. Im Prinzip wird hier jetzt das gleiche gemacht, was jeder von uns beim Verkauf seines Autos schon immer getan hat.

Mit beeindruckenden Beispielen aus der Praxis (Vorher-Nachher-Fotos) konnte unsere Referentin darlegen, wie der Gesamteindruck durch relativ einfache Maßnahmen deutlich verbessert werden kann, so dass das Interesse an der Immobilie eher geweckt wird. Gerade bei Objekten mit einem Renovierungsstau und einer sehr konservativer Einrichtung ist dies wichtig. Mit umfangreichen Zahlen konnte die Referentin belegen, dass Home Staging zwar Geld kostet, aber dass durch diese Maßnahmen die Vermittlungsdauer verkürzt wird und häufig auch ein höherer Verkaufspreis erzielt werden kann. Die Veranstaltung endete mit einer lebhaften Diskussion, in der auch kritische Fragen zum Home Staging erörtert wurden.

Eric Duve

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