Vortrag Pater Pudussery

Gastvortrag 24.10.2019: Pater John Pudussery aus Nordostindien

Die Friedrich-List-Schule lernt die unbekannte Seite Indiens kennen

Bereits das dritte Jahr in Folge ist die Weltkirche zu Gast an der Friedrich-List-Schule. Damit ist sie zu einem festen Anlaufpunkt für Gäste aller Kontinente, die über Ihr Leben, Land und Arbeit aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt berichten, geworden. Dieses Jahr ist Pater John Pudussery aus Nordindien zu Gast. Er ist Pfarrer und Schulleiter und reist zwischen den Dörfern und seiner Schule am Fuße des Himalayas hin und her. Dort besucht er die Nyishi, die größte Volksgruppe unter den indigenen Bergvölkern. In diesem Teil von Arunachal Pradesh steckt die Evangelisierung noch in den Kinderschuhen. Seine Aufgabe ist es, in Zusammenarbeit mit Nonnen den Menschen im Sinne des christlichen Glaubens zu helfen und den Kindern den Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Dazu gehören u. a. Aufgaben wie die Seelsorge, die christliche Lehre zu Frieden und Dialog zu verbreiten, sanitäre Maßnahmen zu ergreifen etc. Da alle Dörfer weit voneinander entfernt liegen, müssen die Kinder eine längere Zeit in der Schule wohnen. Die Wege müssen aufgrund schlechter und teilweise nicht vorhandener Straßen und schwerzugänglichen Wegen zu Fußzurückgelegt werden. Aber Pater John lässt sich davon nicht entmutigen, so blickt er trotz aller Herausforderungen zuversichtlich in die Zukunft und sagt, „Ich sehe, wie sie in ihren religiösen Überzeugungen wachsen und große Anstrengungen auf sich nehmen, um mehr über den Glauben zu erfahren. Das hat mich in meiner missionarischen Berufung immer wieder bestärkt.“

Während seines Vortrags durften die Schülerinnen und Schüler an spannenden Stellen Fragen stellen und waren durch die lebhafte Darbietung durch Pater John mittendrin im Geschehen. Die folgende Bilderstory gibt einen Einblick in das Erlebte.

„In Nordostindien leben über 200 indigene Völker, die sich in der Sprache voneinander unterscheiden. Doch Musik kennt keine sprachlichen Barrieren.“

„In Nordostindien versorgen sich alle Bewohner autonom und leben von der Landwirtschaft.“

„Menschen müssen aufhören wie das f von Facebook herumzulaufen und ständig auf das Handy zuschauen. Denn so verpassen sie alle um sie herum und können sich auch gegenseitig nicht helfen.“

„Die Häuser in Indien haben keine Schlösser und die Türen sind immer auf, wenn man nicht gestört werden möchte, dient ein Stock vor dem Haus als Zeichen für ‚ich möchte nicht gestört werden“

Informationsfilm: www.missio-hilft.de/Indienfilm

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